Kaum einer, der von diesem Film noch nicht gehört hat. Alles, was heute möglich ist durch Computeranimation ist drin. Zum Beispiel die Verformung der Körper, hier der Tiere, die die Hauptdarsteller sind. Dabei eine kluge, klassische Geschichte. Vier Zoobewohner, eine Giraffe, ein Zebra, ein Löwe und eine Nilpferddame büchsen aus. Ein gemeinsames Abenteuer, erst in der Metropole NewYork, dann auf der Dschungelinsel Madagascar, der westafrikanischen Küste vorgelagert. Hier stellen sich die Vier ein neues, freies Leben vor. Aber die Erfahrungen, die sie machen sind ganz anders als die von der erträumten freien Wildbahn. Der Löwe leidet Hunger, schließlich ist er daran gewöhnt, täglich seinen Batzen Fleisch zu bekommen und den Applaus und die Aufmerksamkeit der Zoobesucher vermisst er auch. Jedes der Tiere erleidet Verluste statt Gewinne durch dieses Abenteuer. Vielleicht ist es nur der Wunschtraum von Naturschützern und allerlei Gutmenschen, den Tieren die Freiheit wiederzugeben? Ein sympathischer Film von den Machern von SHREK, nicht so laut und lärmend wie andere Computerfilme. Ein Familienfilm. Die Süddeutsche Zeitung schreibt: Das ist ein gutes Prinzip der Dreamworks-Filme, das schon bei Shrek so gut funktioniert hat, Anreize für Kinder zu bieten und gleichzeitig die Story für Erwachsene interessant zu machen.