Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa ist Anfang 20, Neonazi und rast durch ihre Welt wie ein offenes Rasiermesser. Ihre Welt ist die ostdeutsche Provinz und ihr Alltag ist geprägt von Fremdenfeindlichkeit, Hass, Einsamkeit und Perspektivlosigkeit. Dank gründlicher Recherche gibt der Film Einblicke in dieses Milieu, die so bisher auf der Leinwand noch nicht zu sehen waren. Neu an diesem Film zum Thema Rechtsextremismus ist auch, dass zwei Frauen die Hauptrollen spielen. Spätesten seit der erschütternden Mordserie der Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund wird die Rolle der Frau innerhalb der rechtsextremen Szene neu diskutiert.