Mit acht Jahren verschlägt es Sabine in den Dschungel West-Papuas, ihr Vater wird als Sprachforscher von seiner Uni dort eingesetzt. Der Film, der nach einer wahren Geschichte entstanden ist, zeigt die langsame und konfliktreiche Annäherung zwischen den Eingeborenen und ihren europäischen Gästen. Viel Fremdheit auf beiden Seiten, die das Kind am besten meistert. Die Kinomacherin hat sieben Jahre mit ihrer Familie in Singapur und Malaysia gelebt und kann vieles nachvollziehen. Ganz klar, die Sprache ist das wenigste, viel fremder sind die Unterschiede im Denken und Fühlen und vor allem die Ängste, die Menschen der verschiedenen Kulturen bewegen. Das hat nichts mit wilden Tieren zu tun. Eher mit Zauber und Glauben oder aus unserer Sicht Aberglauben.