Die zehnjährige Melanie will Konzertpianistin werden, sie fällt aber bei der Aufnahmeprüfung am Konservatorium durch. Schuld daran ist die berühmte Pianistin Fouchécourt, die Jurorin ist und die beim Vorspielen von Melanie einfach nicht zuhört. Melanie lässt alle Träume fahren eine Karriere zu machen. Zehn Jahre später begegnen wir ihr wieder. Eine schöne, junge Frau, die bei einem Anwalt arbeitet. Dieser Anwalt sucht für seinen Sohn eine Babysitterin, weil seine Frau sich auf ein wichtiges Konzert vorbereitet. Seine Frau, das ist eben jene Pianistin, die Melanie einst durchfallen ließ. Jetzt beginnt der Rachekrimi. Melanie schleicht sich in den Haushalt ein, macht sich unentbehrlich bei der Pianistin als Mädchen, dass die Seiten umblättert. Ein faszinierender Film. Wer 1990 Die Hand an der Wiege gesehen hat, wird erahnen wieviel Spannung drin steckt, wenn alle ahnungslos sind, nur der Zuschauer weiß, worum es geht bei diesem Rachefeldzug. Sehr sehenswert und hörenswert.